Garten planen: Schritt für Schritt

Einen Garten planst du am besten in sechs Schritten: Du schaust dir den Standort an (Licht, Boden, Wasser, Winter), legst fest, wofür du ihn nutzt, gibst ihm ein Gerüst, das auch im Winter sichtbar ist, und planst dann das Beet in Schichten, hoch nach hinten, niedrig nach vorn. Du wählst so, dass vom Frühling bis zum Herbst immer etwas blüht, und rechnest zum Schluss aus dem Pflanzabstand Stückzahl und Preis aus. Nach denselben Regeln arbeitet auch unser Gartenplaner.

Aktualisiert: 25. Oktober 2026 · Preise geprüft: 27. Oktober 2026 · Daten und Preise aus unserer Pflanzendatenbank, für dein Land berechnet. Wie unsere Daten entstehen

Foto des Gartenstreifens vor der Bepflanzung Das Foto
Derselbe Gartenstreifen mit dem Plan, im dritten Sommer Der Plan im 3. Sommer
Der Beispielgarten unserer Startseite: ein Foto eines leeren Streifens am Zaun und das Bild des Plans unseres Gartenplaners.

Den Standort ansehen

Du wählst die Pflanze für den Standort, nicht umgekehrt. Bevor du etwas aussuchst, sieh dir Folgendes an.

  • Licht: wie viele Stunden direkte Sonne der Platz im Sommer bekommt. Über sechs Stunden ist sonnig, drei bis sechs ist Halbschatten, unter drei ist Schatten. Die Nordseite eines Gebäudes und der Boden unter dichten Bäumen sind Schatten, dort brauchst du schattenverträgliche Pflanzen.
  • Boden: sandig, lehmig oder normale Gartenerde. Knete eine Handvoll feuchte Erde: Zerfällt sie, ist sie sandig, lässt sie sich zu einer glänzenden Wurst rollen, ist sie tonig (schwer). Sand trocknet schnell aus, dorthin gehören trockenheitsverträgliche Pflanzen. Auf schwerem Lehmboden staut sich das Wasser, dort hat keine Pflanze Platz, die guten Wasserabzug braucht, sondern nur eine, die Lehm verträgt.
  • pH-Wert: ob der Boden kalkhaltig oder sauer ist, hat nichts damit zu tun, ob er sandig oder lehmig ist. Ein einfacher Test: Träufle Essig auf einen Löffel trockene Erde, schäumt es, ist sie kalkhaltig. Genauer ist ein pH-Teststreifen aus dem Gartencenter: über 7 ist der Boden alkalisch (kalkhaltig), unter 6 sauer. Kalkfliehende Pflanzen (Rhododendron, Azalee, Besenheide, Heidelbeere) werden auf kalkhaltigem Boden gelb und gehen langsam ein.
  • Wasser: ob du gießen wirst. Ohne Gießen kommen an einen sonnigen Platz nur sehr trockenheitsverträgliche Pflanzen, und auch die musst du in den ersten zwei Jahren gießen, bis ihre Wurzeln in die Tiefe gehen.
  • Winter: die kälteste Wintertemperatur in deiner Gegend. Unser Gartenplaner rechnet je nach Region mit Wintern von -17 bis -26 °C (mit 2 Grad Reserve), im Gebirge eine Stufe kälter. Was weniger verträgt, erfriert.
  • Größe: Länge und Tiefe der Fläche, die bepflanzt werden soll, und was dahinter steht (Zaun, Hauswand) und davor liegt (Rasen, Weg). Die Tiefe entscheidet, wie viele Schichten Platz haben: unter 80 cm eine, unter 150 cm zwei, darüber drei.
  • Was darunter und darüber ist: Prüfe vor dem Graben, wo Wasser-, Gas- und Abwasserleitungen verlaufen und wo die Sickergrube oder der Erdkollektor einer Wärmepumpe liegt, und setz darüber keinen Baum und keinen großen Strauch. Schau auch nach oben: Laub und Wurzeln der Walnuss geben Juglon ab, unter dem viele Pflanzen nicht gedeihen, und unter Kiefern und Birken ist trockener, saurer Schatten.
  • Grundstücksgrenze: In Ungarn legt die Verordnung der Gemeinde fest, welchen Abstand eine Pflanzung zur Grundstücksgrenze halten muss, typischerweise etwa 0,8 m bei Sträuchern, 1-1,5 m bei Bäumen unter 3 m, 2 m bei höheren Bäumen und 3,5 m bei großen Bäumen. Das ist von Ort zu Ort verschieden, informiere dich vor dem Pflanzen. Äste, die auf das Nachbargrundstück ragen, und Wurzeln, die hinüberwachsen, können zum Streitfall werden: Nach dem ungarischen Nachbarrechtsgesetz darf der Nachbar sie abschneiden, wenn sie die normale Nutzung seines Grundstücks stören und du sie auf seine Bitte hin nicht entfernst. In Österreich, der Slowakei, Tschechien und Polen gelten ebenfalls die örtlichen Regeln.

Festlegen, wofür du ihn nutzt

Wie der Garten genutzt wird, grenzt die Pflanzenliste ein, noch bevor der Geschmack ins Spiel kommt.

  • Wenn auch ein Hund, eine Katze oder ein kleines Kind den Garten nutzt, kommen nur Pflanzen in Frage, die nachweislich ungiftig sind (die Listen der für Hunde, Katzen und Kinder ungiftigen Pflanzen), neben Kindern auch nichts Dorniges. Die Giftigkeit ist nur bei einem kleineren Teil der Pflanzen sicher bekannt, deshalb sind diese Listen kürzer.
  • Wenn du Sichtschutz zum Nachbarn brauchst, kommt in die hintere Reihe eine Hecke oder Sichtschutzpflanzen. Wie lange es dauert, bis sie schützt, rechnet der Ratgeber zu schnell wachsenden Hecken aus.
  • Wenn du wenig Zeit für die Pflege hast, wähle pflegeleichte Stauden und Sträucher und bedecke den Boden mit Mulch, der das Unkraut zurückhält.
  • Wenn Bienen und Schmetterlinge kommen sollen, wähle aus bienenfreundlichen Stauden und Sträuchern.

Das Gerüst: was auch im Winter sichtbar ist

Das Gerüst ist das Skelett des Gartens: Hecke, ein kleiner Baum, immergrüne Sträucher, geschnittene Kugeln, hohe Ziergräser. Im Sommer stehen sie hinter den Blüten, im Winter bleiben nur sie. Unser Gartenplaner nimmt einen Plan nur an, wenn mindestens ein Drittel der bepflanzten Fläche immergrün oder im Winter zierend ist.

Ein kleiner Baum gibt dem Beet seinen Höhepunkt. Setz ihn nicht in die Mitte, sondern auf ein Drittel der Länge, und lass davor Platz für eine niedrigere Gruppe. Ein Baum mit Krone soll mindestens 2 Meter vom hinteren Zaun oder der Mauer entfernt stehen (ein kleiner Baum, der unter 3 m bleibt, 1,2 Meter) und mindestens um die halbe Kronenbreite nach zehn Jahren; wo das Beet dafür zu schmal ist, gehört ein Säulenbaum oder ein großer Strauch hin. In einen kleinen Garten gehört ein kleiner Zierbaum, neben Weg und Pflaster einer, dessen Wurzeln das Pflaster nicht anheben.

Den Rest des Gerüsts bilden geschnittene Kugeln und immergrüne Pflanzen. Eine einzelne Kugel geht verloren: Sie wirkt in einer Dreiergruppe oder im Rhythmus entlang des Beets wiederholt.

Das Beet: hoch nach hinten, niedrig nach vorn

Ein gutes Beet besteht aus Schichten. Hinten, vor dem Zaun oder der Mauer, stehen die hohen Pflanzen, in der Mitte die mittleren, vorn die niedrigen, so ist jede zu sehen. Die Grenzen der Schichten sollen nicht gerade sein: Lass die Gruppen schräg laufen und ein wenig ineinander übergehen.

Pflanz wenige Sorten in großen Gruppen. Rechne mit etwa 2-3 Quadratmetern je Sorte, für ein kleineres Beet reichen 4-6 Sorten. Stauden pflanzt du in Gruppen von 3-7 Pflanzen, Sträucher einzeln oder zu dritt. Keine Sorte soll die Hälfte der Fläche einnehmen, sonst wird es eintönig, und wenn diese eine erkrankt, ist das ganze Beet kahl.

Die Lücken zwischen den Gruppen füllt ein niedriger Bodendecker oder ein Gras, vom Zaun bis zur Kante. Das ist die Matrix: Die deutschen Staudenmischpflanzungen und die Pflanzungen von Piet Oudolf sind genauso aufgebaut, ein guter Teil der Fläche sind solche niedrigen Pflanzen. Wähle aus den Bodendeckern.

Unkraut unterdrückt nur eine geschlossene Pflanzendecke. Pflanzt du etwa auf die ausgewachsene Größe, schließen sich die Pflanzen bis zum dritten Sommer; pflanzt du lockerer, ist der Boden auch im dritten Sommer zwischen ihnen zu sehen. Dieser Boden muss gemulcht und gejätet werden, bis die Pflanzen kräftig sind, danach noch einige Male im Jahr. Quecke und Ackerwinde ziehst du mit den Wurzeln heraus, denn sie treiben aus jedem Wurzelstück wieder aus, und Ambrosie entfernst du vor der Blüte (in Ungarn muss der Grundstücksnutzer laut Gesetz verhindern, dass sie Blütenknospen bildet, und das bis zum Ende der Vegetationszeit).

Hinten: hoch Mitte: mittel Vorn: niedrig Zaun Rasen Matrix: niedriger Bodendecker in den Lücken vordere 40 cm
Schnitt durch das Beet vom Zaun bis zum Rasen. In Wirklichkeit verlaufen die Grenzen der Schichten wellig, die Gruppen gehen schräg ineinander über.
  • Vor einer Mauer oder einem Zaun dürfen die höchsten Pflanzen in der Masse etwa das Anderthalb- bis Zweifache der Beettiefe erreichen, denn die Mauer ist ihr Hintergrund. In einem frei stehenden, von allen Seiten sichtbaren Beet ist die Hälfte bis zwei Drittel seiner Breite die Grenze, und in einem schmalen Streifen ohne Mauer soll keine Pflanze höher sein, als der Streifen breit ist. Rechne mit der Größe nach zehn Jahren, nicht mit der Größe beim Kauf.
  • In die vorderen 40 Zentimeter des Beets kommt kein Block über 60 cm. Luftige, durchscheinende Pflanzen (Zierlauch, Eisenkraut) sind die Ausnahme, durch sie kann man hindurchsehen.
  • Nebeneinander gehören Pflanzen mit ähnlichem Wasserbedarf: Lavendel und Hortensie können nicht in derselben Erde gedeihen.

Das ganze Jahr etwas zu sehen

Ein Garten ist gut, wenn er nicht nur im Juni schön ist. Prüfe auf der Pflanzenliste drei Dinge.

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Kanadischer Judasbaum
Wald-Hortensie
Orientalisches Lampenputzergras
Himalaya-Perlkörbchen
Blühkalender des Beispielgartens: Von April bis Oktober blüht in jedem Monat etwas. Den Vorfrühling füllen die zum Plan gegebenen Zwiebelblumen.
  • Von April bis September soll in jedem Monat etwas blühen. Den Vorfrühling füllen Zwiebelblumen (Krokus, Narzisse, Tulpe), den Sommer die Dauerblüher.
  • Im Herbst soll mindestens eine Pflanze Herbstfärbung oder späte Blüten haben.
  • Im Winter soll ein Gerüst bleiben: Immergrüne, im Winter stehende Ziergräser, zierende Rinde oder Früchte. Das ist das Drittel aus dem Abschnitt über das Gerüst.

Wie viele Pflanzen, und was kostet es?

Die Stückzahl ergibt sich aus dem Pflanzabstand, nicht aus einer Schätzung. Jede Pflanze hat einen empfohlenen Pflanzabstand, und gepflanzt wird im Dreiecksverband, also in versetzten Reihen. Von einer Staude mit 40 cm Abstand brauchst du so etwa 7 Pflanzen pro Quadratmeter, von einer mit 60 cm etwa 3. In einem ausgewogenen Plan setzt unser Gartenplaner die Pflanzen auf etwa das 0,85-Fache ihrer Breite im dritten Sommer: Bis zum dritten Sommer berühren sie sich gerade, an ihren Rändern und zwischen den Gruppen ist aber noch Mulch zu sehen, der unkrautfrei gehalten werden muss. Ein üppiger Plan ist dichter und schließt sich bis zum dritten Sommer, braucht aber mehr Pflanzen.

Die Kosten macht vor allem die Größe der Sträucher und Bäume aus: Dieselbe Pflanze kostet größer ein Vielfaches. Eine kleine Topfstaude holt eine große in ein bis zwei Jahren ein, ein Strauch oder eine Heckenpflanze nicht.

Pflanzabstand Bei 40 cm Abstand etwa 7, bei 60 cm etwa 3 Pflanzen pro Quadratmeter
Dreiecksverband: Jede Pflanze steht gleich weit von ihren Nachbarn entfernt, die Reihen sind um einen halben Pflanzabstand versetzt.

Pflanzenliste des Beispielgartens auf unserer Startseite

A B B B C C C C C D D D D D D D D D D D C C C D C D C D 1 m
28 Pflanzen insgesamt ca. 490 PLN

Der vollständige Gartenplan kostet 99 PLN: drei Varianten, eine Pflanzenliste mit Stückzahl und Preis, ein Pflanzplan und Bilder vom Sommer des 1., 3. und 5. Jahres.

Der Preis ist der aktuelle, gerundete Ladenpreis der Pflanzen des Beispielgartens in deinem Land, so wie unser Plan sie auflistet. Zu den Pflanzen kommen Bodenverbesserung, Mulch oder Kies und gegebenenfalls eine Bewässerung.

Ein Plan aus einem Foto, nach denselben Regeln

Unser Gartenplaner macht diese Schritte aus einem Foto und ein paar Fragen: Er filtert die Pflanzen, die zu deinem Standort passen, aus einer geprüften Datenbank, ordnet sie in Schichten, rechnet Stückzahl und Preis aus und zeigt, wie der Garten im Sommer des 1., 3. und 5. Jahres aussieht. Die Vorschau ist kostenlos.

Der Plan ersetzt nicht den Rat eines Gärtners vor Ort: Boden, Leitungen und den Schatten der Nachbarbäume musst du an Ort und Stelle prüfen.

Der Beispielgarten im Sommer des 1. Jahres 1. Jahr
Der Beispielgarten im Sommer des 3. Jahres 3. Jahr
Der Beispielgarten im Sommer des 5. Jahres 5. Jahr
Du pflanzt kleine Pflanzen, keinen fertigen Garten: Der Plan zeigt den Sommer des 1., 3. und 5. Jahres.

Quellen

Die Ratschläge beruhen auf diesen Fachseiten und Gesetzen, angepasst an mitteleuropäische Winter und Böden. Die Tabellen stammen aus unserer eigenen Pflanzendatenbank.

Ein Plan für deinen eigenen Garten
Lade ein Foto deines Gartens hoch: Der Planer wählt nach diesen Regeln Pflanzen für deinen Platz, mit Stückzahl, Preis und Pflanzplan.

Weitere Ratgeber

Schnell wachsende Hecke: Wie viel wächst welche Pflanze im Jahr Die schnellste Heckenpflanze ist die Leyland-Zypresse mit etwa 90 cm im Jahr, danach folgen Kirschlorbeer 'Novita', Feuerdorn und Riesen-Lebensbaum mit etwa 50 cm im Jahr, dann der Liguster mit 40 cm. Wie lange eine 180 cm hohe Hecke bis zum Sichtschutz braucht, hängt eher von der Größe der gekauften Pflanzen ab: aus kleinen Pflanzen mehrere Jahre, aus großen ein bis zwei Sommer, aber zum Vielfachen des Meterpreises. Die Tabellen rechnen mit den aktuellen Ladenpreisen in deinem Land. Bodendecker gegen Unkraut: welcher wohin passt und wie viele Pflanzen man braucht Ein Bodendecker hält Unkraut fern, sobald er geschlossen ist: bis dahin, meist zwei bis drei Sommer lang, braucht er Mulch und Jäten. Unter Bäume und in den Schatten passen Kleines Immergrün, Balkan-Storchschnabel, Elfenblume und Golderdbeere, an sonnige, trockene Stellen Fetthennen, Thymian und Kriechwacholder. Von den meisten Stauden-Bodendeckern braucht man 9-18 Pflanzen pro Quadratmeter. Die Tabellen rechnen mit den aktuellen Preisen der Gärtnereien in deinem Land aus, was ein Quadratmeter kostet. Hecke pflanzen: wie viele Pflanzen pro Meter, und was sie kostet Für eine Hecke braucht man von den meisten Pflanzen 2-4 Stück pro Meter: von der Leyland-Zypresse 2, vom Kirschlorbeer und der Glanzmispel 2,5 (40 cm Abstand), von der Eibe 3, von der Hainbuche 3,5, vom Liguster und der Rotbuche 4. Die Pflanzen kommen in einer Reihe, 80 cm vom Zaun, im Herbst oder im zeitigen Frühjahr in die Erde. Was die Hecke kostet, entscheidet vor allem die Größe der Pflanzen: Die Tabelle rechnet es mit den aktuellen Preisen in deinem Land aus, für die Länge deiner eigenen Hecke. Steingarten anlegen: Stein, Boden und Pflanzen Schritt für Schritt Ein Steingarten gehört an einen sonnigen, sanften Hang, in mageren, durchlässigen Boden: ein Drittel Gartenerde, ein Drittel grober Sand, ein Drittel Schotter. Leg die Steine, alle von einer Sorte, in gleich geneigten Schichten und zu einem Drittel bis zur Hälfte eingegraben, sodass etwa zwei Fünftel der Fläche Stein sind. Vier bis sechs Pflanzen pro Quadratmeter genügen: Kriechwacholder und Gräser bilden das Gerüst, dazwischen blühen Polsterstauden, Fetthennen und Thymian von März bis Oktober. Staudenbeet, das den ganzen Sommer blüht: Pflanzen, Aufbau, Stückzahl Ein Staudenbeet blüht vom Frühling bis zum Herbst, wenn sein Gerüst aus Dauerblühern besteht, die von Juni bis September blühen (Katzenminze, Hain-Salbei, Purpur-Sonnenhut, Schafgarbe, Blauraute, Prachtkerze), und rundherum Zwiebelblumen für das Frühjahr und Herbst-Anemone, Fetthenne und Astern für den Herbst stehen. Pflanze in Gruppen von 3-7 Stück, hoch nach hinten, niedrig nach vorn; im Schnitt braucht man 5-7 Pflanzen pro Quadratmeter. Die Kalender zeigen die winterharten Stauden für sonnige Plätze, die in deinem Land am häufigsten angeboten werden, mit dem Preis pro Pflanze. Hortensien pflanzen und schneiden: welche wann zurückschneiden Beim Schnitt teilen sich Hortensien in zwei Gruppen. Rispen- und Wald-Hortensien (etwa 'Annabelle') blühen am diesjährigen Trieb: Schneide sie im Februar oder März auf 25-60 cm zurück. Garten- und Berghortensien blühen aus Knospen, die im Vorjahr gewachsen sind: Im Frühjahr kommen nur die verblühten Blüten ab, sonst blühen sie in diesem Jahr nicht. Gepflanzt wird im Herbst oder Frühjahr, mit viel Wasser; auf kalkhaltigen Boden gehören Rispen- und Wald-Hortensie, die Gartenhortensie will sauren oder neutralen Boden und Schatten am Nachmittag. Tulpen, Narzissen, Krokusse pflanzen: wann, wie tief, wie viele Frühlingsblühende Zwiebeln kommen im Herbst in die Erde: Narzissen, Krokusse und Hyazinthen von September bis Oktober, Tulpen von Oktober bis November, solange der Boden nicht gefroren ist. Eine Zwiebel kommt zwei- bis dreimal so tief, wie sie hoch ist (Tulpe und Narzisse etwa 12-15 cm, Krokus 8-10 cm), mit der Spitze nach oben, mindestens zwei Zwiebelbreiten von der nächsten. Zwischen Stauden genügen pro Quadratmeter 20 kleine, 8 mittlere und 4 große Zwiebeln. Nach der Blüte das Laub sechs Wochen stehen lassen. Lavendel pflanzen und schneiden: wann, wohin, wie viel zurückschneiden Lavendel braucht einen sonnigen Platz und lockeren, durchlässigen Boden, auch kalkhaltigen mag er; pflanze ihn im Frühjahr, im April oder Mai, für eine Hecke 30-45 cm auseinander. Schneide ihn zweimal im Jahr: im Frühjahr, Ende März oder im April nach den starken Frösten, die Triebe um etwa zwei Drittel zurück, aber immer nur bis ins grüne, beblätterte Holz; nach der Blüte, Ende Juli oder im August, die verblühten Stiele mit den obersten 2-3 Zentimetern Laub, zu einer Kugel geformt. Schneide nie ins kahle, verholzte Holz, daraus treibt Lavendel nicht wieder aus. Echter Lavendel und 'Hidcote' überstehen harte Winter, Lavandin ist etwas empfindlicher, Schopf-Lavendel verträgt nur milde Winter.