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Heckenpflanze

Riesen-Lebensbaum

Thuja plicata

Riesen-Lebensbaum (Thuja plicata) ist eine Heckenpflanze und erreicht nach zehn Jahren etwa 5 m × 2 m. Standort: Sonnig, Halbschattig. Winterhart bis -29 °C. Trockenheitsverträglichkeit: Niedrig. Für Kinder giftig. Im heimischen Handel ab etwa 3 € erhältlich.

Illustration: Riesen-Lebensbaum
Eine Illustration der typischen Wuchsform der ausgewachsenen Pflanze, kein Foto.

Wofür geeignet, wofür nicht

Ein schnell wachsendes, immergrünes Gehölz mit glänzenden, dunkelgrünen Schuppenblättern, die beim Zerreiben nach Ananas duften. Für Hecken werden vor allem die Sorten Atrovirens, Excelsa und Martin gepflanzt: Der Riesen-Lebensbaum verträgt Schnitt gut, bildet schnell eine dichte, hohe Wand und kommt auch mit Halbschatten zurecht. Er muss aber mindestens einmal im Jahr geschnitten werden, denn ungeschnitten wird er zu einem 15 bis 30 Meter hohen Baum. Er braucht frischen, nährstoffreichen, gut durchlässigen Boden und regelmäßige Bewässerung. Trockenen Boden, austrocknende Winde und heiße Standorte in praller Sonne verträgt er schlecht. Alle Pflanzenteile sind giftig.

Darauf solltest du achten
Auch der Riesen-Lebensbaum bleibt nicht von den Problemen verschont, die in Mitteleuropa Hecken des Abendländischen Lebensbaums, etwa der Sorte Smaragd, absterben lassen. Der Wacholderprachtkäfer befällt die gesamte Gattung Thuja: Seine Larven fressen unter der Rinde, wodurch einzelne Äste plötzlich braun werden und vertrocknen. In der Rinde bleiben ovale Ausfluglöcher zurück. Gegen Larven, die bereits unter die Rinde gelangt sind, gibt es keine wirksame Bekämpfung. Die meisten Schäden wurden bisher am Abendländischen Lebensbaum festgestellt. Befallen werden vor allem durch Trockenheit geschwächte, stark zurückgeschnittene Pflanzen mit sonnenexponierten Stämmen. Da der Riesen-Lebensbaum Trockenheit und Hitze ausgesprochen schlecht verträgt, ist er in heißen, trockenen Sommern ohne Bewässerung ebenso gefährdet. Auf nassen, schweren Böden kann ihn die Phytophthora-Wurzel- und Wurzelhalsfäule zum Absterben bringen. Auch die pilzbedingte Schuppenblattbräune (Didymascella thujina) kann sein Laub schädigen, besonders in dichten, feuchten Hecken. Pflanze ihn nur dort, wo der Boden frisch bleibt und regelmäßiges Gießen im Sommer möglich ist. Statt einer langen Hecke aus nur dieser Art ist eine gemischte Hecke die sicherere Wahl.

Die wichtigsten Daten

Lichtbedarf
Sonnig, Halbschattig
Wasserbedarf
Mittel
Pflege
Mittel
Größe nach 10 Jahren
5 m × 2 m
Winterhärte
bis -29 °C
Laub
Immergrün
Gruppe Heckenpflanze
Lichtbedarf Sonnig, Halbschattig
Größe nach 10 Jahren 5 m × 2 m
Endgröße 15–30 m × 4,5–9 m
Winterhärte bis -29 °C (USDA 4, RHS H7)
Boden Normal, Lehmig, schwer, Sauer, Kalkhaltig
Laub Immergrün
Blüte keine Angabe
Wasserbedarf Mittel
Trockenheitsverträglichkeit Niedrig
Pflegeaufwand Mittel
Aggressivität der Wurzeln Niedrig
Bildet Ausläufer nein
Ausbreitungsdrang Niedrig
Abstand zu Gebäuden mindestens 1.5 m
Abstand zu befestigten Flächen mindestens 0.5 m
Verschmutzung kaum
Pflanzabstand 70 cm
Für Hunde Giftig (unsicher)
Für Katzen Giftig (unsicher)
Für Kinder Giftig
Typischer Preis ab ca. 3 €

Die Angaben zur Giftigkeit dienen nur der Information. Wenn dein Haustier oder dein Kind eine Pflanze gegessen hat, wende dich an eine Tierarztpraxis oder an eine Ärztin oder einen Arzt.

Erhältliche Größen und Preise

Dieselbe Pflanze gibt es im kleinen Topf und als mehrere Meter großes Exemplar, der Preis richtet sich danach. Die Preise sind gerundete Richtwerte.

Größe
Typischer Preis
20-40 cm ca. 5 €
20-30 cm ca. 10 €
30-35 cm ca. 11 €
180-200 cm ca. 290 €
ohne Größenangabe ca. 14 € – 23 €

Häufige Fragen

Daten aktualisiert: 8. Oktober 2026 · Wie unsere Daten entstehen

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