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Japanische Rotkiefer oder Schwarzkiefer

Japanische Rotkiefer oder Schwarzkiefer

Japanische Rotkiefer und Schwarzkiefer kommen im Garten oft für denselben Platz in Frage (Solitär). Die Daten unten zeigen die Unterschiede: Größe, Winterhärte, Pflege, Giftigkeit und Preis.

Illustration: Japanische Rotkiefer

Japanische Rotkiefer

Pinus densiflora 4 m × 2,5 m nach 10 Jahren

Baumschulen bieten fast ausschließlich ihre langsam wachsenden Zwerg- und kleinwüchsigen Sorten an: die schirmförmige, mehrstämmige Umbraculifera…

Großer Baum
Sonnig
ab ca. 12.000 HUF
Illustration: Schwarzkiefer

Schwarzkiefer

Pinus nigra 4,5 m × 2,5 m nach 10 Jahren

Die Schwarzkiefer ist ein groß werdender, immergrüner Baum mit steifen, dunkelgrünen Nadeln. In jungen Jahren bildet sie eine kegelförmige, im Alter…

Großer Baum
Sonnig
ab ca. 3.500 HUF

Die wichtigsten Unterschiede

  • Schwarzkiefer: Für die meisten mitteleuropäischen Gärten empfehlen wir diese Pflanze nicht. In Mitteleuropa stirbt sie in den letzten Jahren in großer Zahl ab: Durch Trockenheit geschwächte Bäume werden vom Diplodia-Triebsterben (Sphaeropsis) befallen.

  • Schwarzkiefer verträgt Trockenheit besser als Japanische Rotkiefer.

  • Schwarzkiefer braucht weniger Wasser als Japanische Rotkiefer.

  • Schwarzkiefer verträgt auch kalkhaltigen Boden, Japanische Rotkiefer braucht eher sauren Boden und kümmert auf Kalk.

  • Schwarzkiefer verträgt auch schweren Lehmboden, Japanische Rotkiefer braucht lockeren, durchlässigen Boden.

Welche passt besser?

Japanische Rotkiefer ist die sicherere Wahl: Schwarzkiefer ist für die meisten Gärten nicht zu empfehlen.

Darauf solltest du achten

Japanische Rotkiefer
Schwerer, nasser Schnee und gefrierender Regen können die Äste der schirmförmigen, mehrstämmigen Sorten leicht auseinanderdrücken oder abbrechen. Schüttle deshalb größere Schneemengen von ihnen ab. Auch Wind kann die hängenden und schirmförmigen Formen beschädigen. Im Winter können die Nadeln einen gelblichen Farbton annehmen; das ist keine Krankheit. Auf schweren, nassen Böden stirbt die Pflanze durch Sauerstoffmangel an den Wurzeln ab, auf kalkhaltigen Böden kann sie vergilben. In Mitteleuropa können auch bei ihr Triebsterben, Nadelschüttepilze, Blattläuse und Spinnmilben auftreten, die andere zweinadelige Kiefern schädigen, vor allem an geschwächten Pflanzen in trockenen, heißen Sommern. Im Handel gibt es fast nur Zwerg- oder Säulensorten, die nur einen Bruchteil der Größe der Art erreichen: Prüfe vor dem Kauf die Größe der gewählten Sorte.
Schwarzkiefer
In Mitteleuropa stirbt sie in den letzten Jahren in großer Zahl ab: Durch Trockenheit geschwächte Bäume werden vom Diplodia-Triebsterben (Sphaeropsis) befallen. Dadurch werden zunächst die jungen Triebe und später ganze Äste braun, und der Baum kann innerhalb weniger Jahre absterben. Zusätzlich führt die durch Dothistroma verursachte Rotbandkrankheit der Nadeln dazu, dass die unteren Äste verkahlen. Nur noch ein Bruchteil der gepflanzten Bestände ist gesund. Eine Behandlung im Garten ist kaum möglich, deshalb wird von Neupflanzungen abgeraten. Sie ist nicht heimisch, und ihre auf kahlen Dolomitflächen und Sandböden angepflanzten Bestände verursachen Naturschutzprobleme. Pflanze sie daher nicht in der Nähe geschützter Graslandflächen.

Die Daten im Vergleich

Merkmal
Japanische Rotkiefer
Schwarzkiefer
Gruppe Großer Baum Großer Baum
Größe nach 10 Jahren 4 m × 2,5 m 4,5 m × 2,5 m (unsicher)
Endgröße 12–18 m × 6–10 m 12–25 m × 6–12 m
Wuchsgeschwindigkeit Mittel Mittel
Lichtbedarf Sonnig Sonnig
Boden Normal, Sauer Normal, Lehmig, schwer, Sandig, Kalkhaltig, Sauer
Winterhärte bis -29 °C (USDA 4, RHS H7) bis -29 °C (USDA 4, RHS H7)
Hitzeverträglichkeit Mittel (unsicher) Hoch
Laub Immergrün Immergrün
Wasserbedarf Mittel Niedrig
Trockenheitsverträglichkeit Mittel Hoch
Pflegeaufwand Mittel Mittel
Pflanzabstand 600 cm 600 cm
Für Kinder Ungiftig (unsicher) keine Angabe
Typischer Preis ca. 15.000 HUF ca. 3.500 HUF (< 40 cm)

Die Preise sind gerundete Richtwerte. Die Angaben zur Giftigkeit dienen nur der Information. Wenn dein Haustier oder dein Kind eine Pflanze gegessen hat, wende dich an eine Tierarztpraxis oder an eine Ärztin oder einen Arzt. Daten aktualisiert: 17. Oktober 2026

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