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Strauch

Sadebaum

Juniperus sabina

Sadebaum (Juniperus sabina) ist ein Strauch. Standort: Sonnig. Winterhart bis -34 °C. Trockenheitsverträglichkeit: Hoch. Für Kinder stark giftig.

Illustration: Sadebaum
Eine Illustration der typischen Wuchsform der ausgewachsenen Pflanze, kein Foto.

Wofür geeignet, wofür nicht

Einer der robustesten breit wachsenden Wacholder: In Gärten sind vor allem die Sorten ('Tamariscifolia', 'Rockery Gem', 'Blue Danube') verbreitet, die einen halben bis einen Meter hoch und zwei bis drei Meter breit werden und dunkelgrüne oder blaugraue, übereinanderliegende Zweige haben. Er eignet sich für sonnige Böschungen, Steingärten, zur Begrünung größerer Flächen oder für moderne Kiesgärten. Kalkhaltige, trockene, nährstoffarme Böden, Hitze und Stadtluft verträgt er gut, nur Staunässe nicht. Er ist stark giftig. Überlege dir deshalb gut, ob du ihn pflanzen möchtest, wenn du kleine Kinder oder Haustiere hast, und trage beim Schneiden Handschuhe. Wenn du einen Birnbaum hast, wähle lieber einen anderen Wacholder.

Darauf solltest du achten
Er ist der Hauptwirt des Birnengitterrosts (Gymnosporangium sabinae): Der Pilz überwintert in den Zweigen des Wacholders und verursacht dort spindelförmige Verdickungen. Aus diesen treten im Frühjahr bei Regenwetter orangefarbene, gallertartige Sporenmassen aus. Von dort aus werden nahe gelegene Birnbäume infiziert, auf deren Blättern im Sommer leuchtend orangefarbene Flecken erscheinen. Wenn du oder deine Nachbarn einen Birnbaum haben, pflanze ihn nicht und schneide verdickte Zweige heraus. In Mitteleuropa ist in den letzten Jahren auch der Wacholderprachtkäfer zu einer ernsten Gefahr geworden: Seine Larven fressen unter der Rinde, die Triebe werden plötzlich gelb und die Äste sterben nach und nach ab. Er befällt vor allem durch Trockenheit geschwächte Pflanzen. Entferne deshalb befallene Äste und gieße bei starker Trockenheit. In niederschlagsreichen Frühjahren kann Triebspitzensterben auftreten, in nassen, schweren Böden Wurzelfäule. An heißen Standorten können sich Spinnmilben ansiedeln, gelegentlich auch Blattläuse und Schildläuse.
Stark giftig
Alle Pflanzenteile sind stark giftig, besonders das ätherische Öl in den Triebspitzen (Sabinen und Sabinylacetat). Beim Verschlucken kann es Erbrechen, blutige Magen-Darm-Entzündungen, Nierenschäden, Blut im Urin, Krämpfe und in schweren Fällen Bewusstlosigkeit und Atemlähmung verursachen. Schon kleine Mengen können lebensgefährlich sein und auch eine Fehlgeburt auslösen. Der Pflanzensaft reizt die Haut stark und kann Blasen verursachen. Trage deshalb beim Schneiden Handschuhe. Auch für Hunde und Katzen ist die Pflanze giftig. Lass Schnittgut nicht in ihrer Reichweite liegen. Wenn ein Kind oder Tier daran gekaut hat, hole sofort ärztliche beziehungsweise tierärztliche Hilfe.

Die wichtigsten Daten

Lichtbedarf
Sonnig
Wasserbedarf
Niedrig
Pflege
Niedrig
Größe nach 10 Jahren
60 cm × 2 m
Winterhärte
bis -34 °C
Laub
Immergrün
Gruppe Strauch
Lichtbedarf Sonnig
Größe nach 10 Jahren 60 cm × 2 m
Endgröße 0,5–1,5 m × 1,5–3 m
Winterhärte bis -34 °C (USDA 4, RHS H7)
Boden Normal, Sandig, Kalkhaltig, Lehmig, schwer, Sauer
Laub Immergrün
Blüte keine Angabe
Wasserbedarf Niedrig
Trockenheitsverträglichkeit Hoch
Pflegeaufwand Niedrig
Aggressivität der Wurzeln Niedrig
Bildet Ausläufer nein
Ausbreitungsdrang Niedrig
Abstand zu Gebäuden mindestens 2 m
Abstand zu befestigten Flächen mindestens 0,5 m
Verschmutzung kaum
Pflanzabstand 120 cm
Für Hunde Giftig (unsicher)
Für Katzen Giftig (unsicher)
Für Kinder Stark giftig
Typischer Preis keine Angabe

Die Angaben zur Giftigkeit dienen nur der Information. Wenn dein Haustier oder dein Kind eine Pflanze gegessen hat, wende dich an eine Tierarztpraxis oder an eine Ärztin oder einen Arzt.

Häufige Fragen

Daten aktualisiert: 19. Oktober 2026 · Wie unsere Daten entstehen

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