Mandelbaum

Prunus dulcis

Mandelbaum (Prunus dulcis) ist eine Obstpflanze. Standort: Sonnig. Winterhart bis -23 °C. Trockenheitsverträglichkeit: Hoch.

Illustration: Mandelbaum
Eine Illustration der typischen Wuchsform der ausgewachsenen Pflanze, kein Foto.

Wofür geeignet, wofür nicht

Der am frühesten blühende Obstbaum: Seine weißen und rosa Blüten an den noch kahlen Zweigen im Spätwinter und zeitigen Frühjahr machen ihn auch als Zierbaum lohnenswert. Die Mandeln kannst du im Spätsommer und Frühherbst ernten, wenn die grüne Fruchthülle aufplatzt. Die meisten Sorten sind selbststeril. Pflanze deshalb zwei gleichzeitig blühende Sorten in die Nähe voneinander (die Tétényi-Sorten bestäuben sich zum Beispiel gut gegenseitig), oder wähle eine selbstfruchtbare Sorte wie Tuono oder Supernova. Du bekommst den Baum als veredelte Pflanze; seine Größe hängt von der Unterlage ab. Im Garten wird er meist 4 bis 6 Meter hoch. Pflanze ihn an den wärmsten, sonnigsten Platz, geschützt vor Kaltluftansammlungen, in lockeren, kalkhaltigen, gut durchlässigen Boden. Dort verträgt er auch Trockenheit gut.

Darauf solltest du achten
Mitteleuropa bildet die nördliche Grenze des Mandelanbaus: In geschützten, warmen Lagen übersteht der Baum harte Winter, doch seine Blütenknospen und die sehr früh erscheinenden Blüten sind frostempfindlich. Rechne deshalb damit, dass alle zwei bis drei Jahre der Frühlingsfrost die Ernte vernichtet. Zuverlässig trägt er nur an warmen, geschützten, nach Süden ausgerichteten Standorten, an denen auch Wein gedeiht. In kalten Gärten mit Kaltluftansammlungen ist er eher nur ein Zierbaum; spät blühende Sorten sind zuverlässiger. In kühlen, regnerischen Frühjahren lässt Monilia die Blüten und Triebe absterben. Außerdem treten Schrotschusskrankheit, Schorf und Kräuselkrankheit auf. In bewässerten Gärten mit hoher Luftfeuchtigkeit ist er anfälliger für Pilzkrankheiten; schwere, nasse Böden verträgt er nicht. Zu seinen Schädlingen gehören Blattläuse, Spinnmilben, Pfirsichmotten, Orientalische Fruchtwickler, Rindenwickler, Schildläuse und neuerdings die Mandelkernwespe, die die Kerne ausfrisst. Er braucht nur wenig Schnitt, aber halte die Krone luftig, da sie dazu neigt, zu dicht zu werden und innen zu verkahlen.

Die wichtigsten Daten

Lichtbedarf
Sonnig
Wasserbedarf
Niedrig
Pflege
Mittel
Größe nach 10 Jahren
4 m × 3,5 m
Winterhärte
bis -23 °C
Laub
Laubabwerfend
Blüte
März–April, rosa, weiß

Alle Angaben

Gruppe Obst
Lichtbedarf Sonnig
Größe nach 10 Jahren 4 m × 3,5 m
Endgröße 4–8 m × 4–8 m
Winterhärte bis -23 °C (USDA 6, RHS H7)
Boden Normal, Sandig, Kalkhaltig
Laub Laubabwerfend
Blüte März–April, rosa, weiß
Reifezeit August–Oktober
Selbstfruchtbar nein
Wasserbedarf Niedrig
Trockenheitsverträglichkeit Hoch
Pflegeaufwand Mittel
Aggressivität der Wurzeln Niedrig
Bildet Ausläufer nein
Ausbreitungsdrang Niedrig
Abstand zu Gebäuden mindestens 5 m
Abstand zu befestigten Flächen mindestens 1,5 m
Verschmutzung kaum
Pflanzabstand 500 cm
Für Hunde Giftig (unsicher)
Für Katzen Giftig (unsicher)
Für Kinder Leicht giftig (unsicher)
Typischer Preis keine Angabe

Die Angaben zur Giftigkeit dienen nur der Information. Wenn dein Haustier oder dein Kind eine Pflanze gegessen hat, wende dich an eine Tierarztpraxis oder an eine Ärztin oder einen Arzt.

Häufige Fragen

Daten aktualisiert: 17. Oktober 2026 · Wie unsere Daten entstehen

Passt gut dazu

Cotoneaster procumbens

Lychnis coronaria

Festuca mairei