Großer Baum

Amerikanischer Zürgelbaum

Celtis occidentalis

Amerikanischer Zürgelbaum (Celtis occidentalis) ist ein groß werdender Baum. Standort: Sonnig, Halbschattig. Winterhart bis -40 °C. Trockenheitsverträglichkeit: Hoch. Für Kinder ungiftig. Im Garten darf sie gepflanzt werden, sie steht aber auf der ungarischen Liste invasiver Arten: Auf öffentlichen Flächen darf sie nicht gepflanzt werden und sie kann aus Gärten verwildern, pflanze sie daher nur mit Vorsicht und fern von natürlichen Lebensräumen.

Illustration: Amerikanischer Zürgelbaum
Eine Illustration der typischen Wuchsform der ausgewachsenen Pflanze, kein Foto.

Wofür geeignet, wofür nicht

Ein aus Nordamerika stammender, großwüchsiger Laubbaum mit ausladender Krone, der im Alter 15 bis 25 Meter hoch und fast ebenso breit wird. Er wird angeboten und wurde vielerorts als Straßenbaum gepflanzt, weil er nahezu unverwüstlich ist: Er verträgt Trockenheit, Hitze, belastete Stadtluft, befestigte Flächen und kalkhaltige Böden. Im Herbst färbt sich sein Laub zitronengelb. Genau diese Robustheit ist aber auch sein Problem: Vögel verbreiten seine kleinen Früchte, seine Sämlinge keimen überall, und er gilt offiziell als invasive Art. Deshalb empfehlen wir ihn nicht für den Garten.

Für den Garten geeignet, kann aber verwildern
Sie steht auf der ungarischen Liste invasiver Pflanzen: Auf öffentlichen Flächen darf sie nicht gepflanzt werden, im Privatgarten schon. Pflanze sie nicht in die Nähe natürlicher Lebensräume, von Wald oder Gewässern, lass Früchte und Schnittgut nicht außerhalb des Gartens und zieh Sämlinge und Ausläufer im Garten heraus. Der Gartenplaner nimmt sie nicht von sich aus in einen Plan auf, wenn du sie aber namentlich wünschst, kommt sie hinein.
Darauf solltest du achten
Er gilt offiziell als invasives Gehölz. Jedes Jahr trägt er Unmengen erbsengroßer Steinfrüchte, die von Vögeln und kleinen Säugetieren gefressen und verbreitet werden. Deshalb keimen seine Sämlinge massenhaft in Hecken, am Fuß von Zäunen, in Beeten, in Pflasterfugen, im Nachbargarten und auch in nahe gelegenen Wäldern. In der Umgebung gepflanzter Bäume verwildert er, bildet stellenweise dichte Bestände und verhindert mit seinem tiefen Schatten, dass sich andere Baumarten aus Samen verjüngen. Wenn du in der Nähe eines solchen Baumes gärtnerst, musst du Jahr für Jahr die Sämlinge jäten, möglichst solange sie noch ganz jung sind. In Anhang 2 der Regierungsverordnung 282/2024. (IX. 30.) wird er unter den invasiven Gehölzen aufgeführt. Deshalb darf er auf öffentlich zugänglichen Flächen weder gepflanzt noch für Ersatzpflanzungen verwendet werden; in Privatgärten verbietet ihn die Verordnung nicht. Weitere Probleme: Herabfallende Früchte und Blätter verschmutzen Gehwege und Terrassen; mit der Zeit kann er dicke, oberflächennahe Wurzeln bilden, die den Belag anheben können. Sein Holz ist recht weich, und seine Äste können bei Sturm brechen, weshalb er in jungen Jahren einen Erziehungsschnitt braucht. Der Pollen seiner windbestäubten Blüten ist mäßig allergen. Echter Mehltau, Blattfleckenkrankheiten, Schildläuse und Netzwanzen können auftreten, verursachen aber selten größere Schäden.

Die wichtigsten Daten

Lichtbedarf
Sonnig, Halbschattig
Wasserbedarf
Niedrig
Pflege
Mittel
Größe nach 10 Jahren
7 m × 5 m
Winterhärte
bis -40 °C
Laub
Laubabwerfend
Blüte
April–Mai, grün

Alle Angaben

Gruppe Großer Baum
Lichtbedarf Sonnig, Halbschattig
Größe nach 10 Jahren 7 m × 5 m
Endgröße 12–25 m × 10–18 m
Winterhärte bis -40 °C (USDA 3, RHS H7)
Boden Normal, Lehmig, schwer, Sandig, Kalkhaltig, Sauer
Laub Laubabwerfend
Blüte April–Mai, grün
Reifezeit September–Oktober
Wasserbedarf Niedrig
Trockenheitsverträglichkeit Hoch
Pflegeaufwand Mittel
Aggressivität der Wurzeln Mittel
Bildet Ausläufer nein
Ausbreitungsdrang Hoch
Abstand zu Gebäuden mindestens 10,5 m
Abstand zu befestigten Flächen mindestens 3 m
Verschmutzung Früchte, Laub
Pflanzabstand 1000 cm
Für Hunde Ungiftig (unsicher)
Für Katzen Ungiftig (unsicher)
Für Kinder Ungiftig
Typischer Preis keine Angabe

Die Angaben zur Giftigkeit dienen nur der Information. Wenn dein Haustier oder dein Kind eine Pflanze gegessen hat, wende dich an eine Tierarztpraxis oder an eine Ärztin oder einen Arzt.

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Häufige Fragen

Daten aktualisiert: 17. Oktober 2026 · Wie unsere Daten entstehen