Japanischer Schneeball oder Winterschneeball

Japanischer Schneeball und Winterschneeball kommen im Garten oft für denselben Platz in Frage (Blütenschmuck, Solitär, Bienenfreundlich). Die Daten unten zeigen die Unterschiede: Größe, Winterhärte, Pflege, Giftigkeit und Preis.

Illustration: Japanischer Schneeball

Japanischer Schneeball

Viburnum plicatum 2,5 m × 3 m nach 10 Jahren

Ein breiter, ausladender, laubabwerfender Strauch mit waagerechten, etagenartig angeordneten Zweigen, die im späten Frühjahr in zwei Reihen mit weißen…

Strauch
Sonnig
Halbschattig
ab ca. 290 CZK
Illustration: Winterschneeball

Winterschneeball

Viburnum × bodnantense 2,5 m × 1,5 m nach 10 Jahren

Ein aufrecht wachsender, 2 bis 3 Meter hoher, laubabwerfender Strauch, der von Spätherbst bis zum zeitigen Frühjahr stark duftende, rosa Blüten an den…

Strauch
Sonnig
Halbschattig
ab ca. 140 CZK

Die wichtigsten Unterschiede

  • Japanischer Schneeball wird breiter: nach zehn Jahren 2,5 m × 3 m, Winterschneeball 2,5 m × 1,5 m (geschätzt, die Quellen weichen ab).

  • Winterschneeball verträgt auch kalkhaltigen Boden, Japanischer Schneeball braucht eher sauren Boden und kümmert auf Kalk.

  • Winterschneeball verträgt auch schweren Lehmboden, Japanischer Schneeball braucht lockeren, durchlässigen Boden.

Welche passt besser?

Winterschneeball ist die bessere Wahl, wenn der Boden kalkhaltig ist oder der Boden schwer und lehmig ist.

Darauf solltest du achten

Japanischer Schneeball
In den heißen, trockenen Sommern Mitteleuropas lässt er schnell die Blätter hängen, und die Blattränder werden braun und zeigen Verbrennungen. Halte ihn deshalb am besten im Halbschatten, mulche den Boden und gieße bei Trockenheit. Auch Staunässe und schweren, schlecht durchlüfteten Lehmboden verträgt er nicht; an solchen Standorten können seine Zweige zurücktrocknen. In sehr strengen Wintern kann er zurückfrieren. Er gehört zu den Schneeballarten, die am widerstandsfähigsten gegen den Schneeballblattkäfer sind, und hat nur selten ernsthafte Probleme mit Schädlingen oder Krankheiten.
Winterschneeball
Starker Frost lässt die offenen Blüten und Knospen braun werden, besonders wenn nach einer frostigen Nacht direkt die Sonne darauf scheint. Der Strauch selbst nimmt dadurch keinen Schaden, und bei milderem Wetter öffnen sich weitere Knospen. In Mitteleuropa fällt deshalb der Großteil der Blüte in milde Winterphasen sowie in den Februar und März. Blattläuse können vorkommen. Der Schneeballblattkäfer schädigt ihn deutlich weniger als den Gewöhnlichen Schneeball, kann aber auftreten. In dauerhaft nassem Boden kann Wurzelfäule entstehen.

Die Daten im Vergleich

Merkmal
Japanischer Schneeball
Winterschneeball
Gruppe Strauch Strauch
Größe nach 10 Jahren 2,5 m × 3 m (unsicher) 2,5 m × 1,5 m (unsicher)
Endgröße 1,5–4,5 m × 1,5–5,5 m 2–3 m × 1,2–2 m
Wuchsgeschwindigkeit Mittel Mittel
Lichtbedarf Sonnig, Halbschattig Sonnig, Halbschattig
Boden Normal, Sauer Normal, Lehmig, schwer, Sandig, Kalkhaltig, Sauer
Winterhärte bis -29 °C (USDA 4, RHS H7) bis -29 °C (USDA 4, RHS H7)
Hitzeverträglichkeit Niedrig Mittel (unsicher)
Laub Laubabwerfend Laubabwerfend
Blüte April–Juni, weiß, rosa November–April, rosa, weiß
Wasserbedarf Mittel Mittel
Trockenheitsverträglichkeit Niedrig Niedrig
Pflegeaufwand Niedrig Niedrig
Pflanzabstand 250 cm 150 cm
Für Hunde keine Angabe Leicht giftig (unsicher)
Für Katzen keine Angabe Leicht giftig (unsicher)
Für Kinder keine Angabe Leicht giftig
Typischer Preis ca. 390 CZK ca. 140 CZK

Die Preise sind gerundete Richtwerte. Die Angaben zur Giftigkeit dienen nur der Information. Wenn dein Haustier oder dein Kind eine Pflanze gegessen hat, wende dich an eine Tierarztpraxis oder an eine Ärztin oder einen Arzt. Daten aktualisiert: 17. Oktober 2026

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